Die Planung beginnt mit einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung und Anamnese: Beschwerden, Familiengeschichte, frühere Operationen und eingenommene Medikamente werden erfragt. Anschließend folgen bildgebende Verfahren wie Mammographie, Ultraschall und, falls erforderlich, Magnetresonanztomographie (MRT).
Bei einem verdächtigen Bereich wird per Biopsie eine Gewebeprobe entnommen und anhand des pathologischen Befunds der Behandlungsplan erstellt. Bei einer Krebsdiagnose werden die Eigenschaften der Erkrankung, der Zeitpunkt der Operation und eventuell notwendige zusätzliche Behandlungen interdisziplinär besprochen. In dieser Phase ist es wichtig, dass Sie Ihre Fragen stellen und Ihre Möglichkeiten kennenlernen, damit die Entscheidung gemeinsam getroffen wird. Für die Abklärung können Sie einen Termin vereinbaren.
Nach der Operation: Verlauf und Nachsorge
Die Dauer des Krankenhausaufenthalts und der Zeitpunkt der Rückkehr in den Alltag hängen von der Art der Operation ab. Drainage (ein dünner Schlauch, der Flüssigkeit ableitet), Schmerzkontrolle, Wundpflege und Armübungen sind in der ersten Zeit häufige Themen. Das Befolgen der Ihnen mitgegebenen Hinweise unterstützt die Heilung.
Sobald der Pathologiebefund vorliegt, werden die Ergebnisse besprochen; bei Bedarf werden Strahlentherapie, Chemotherapie, Hormontherapie oder zielgerichtete Therapie geplant. In den folgenden Jahren wird die Nachsorge mit regelmäßigen Untersuchungen und Bildgebung fortgesetzt. Bei Fieber, deutlicher Rötung, zunehmender Schwellung oder Ausfluss aus der Wunde wenden Sie sich unverzüglich an Ihr Team. Für Ihre Fragen können Sie die Kontaktseite nutzen.



