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Brustkrebsbehandlung · Medikamentöse Therapie

Immuntherapie bei Brustkrebs

Immuntherapie bei Brustkrebs: Zeichnung von Immunzellen und einer Krebszelle

Immuntherapie in der Krebsbehandlung und der individuelle Ansatz

Die Immuntherapie ist nicht bei jeder Patientin und nicht bei jeder Krebsart wirksam; als Behandlungsoption stärkt sie unsere Möglichkeiten jedoch deutlich. Insbesondere bei triple-negativen Tumoren können wir in Kombination mit einer Chemotherapie recht erfolgreiche Ergebnisse erzielen.

Die Immuntherapie ist ein Bereich, der sich noch weiterentwickelt. Daher müssen Nutzen und Vorteile der Behandlung für jede Patientin individuell beurteilt werden. Da nicht bei jeder Patientin dieselbe Wirkung und dasselbe Ansprechen zu beobachten sind, sollten Behandlungsentscheidungen unbedingt im Rahmen interdisziplinärer Tumorkonferenzen getroffen werden.

Lassen Sie uns Ihre Fragen gemeinsam beantworten.

Häufig gestellte Fragen

Was Sie wissen möchten.

Die am häufigsten gestellten Fragen zur Immuntherapie mit kurzen Antworten.

Was ist Immuntherapie?

Sie ist ein innovatives Behandlungsverfahren, das das körpereigene Immunsystem aktiviert, damit es gegen Krebszellen kämpft.

Wie wirkt die Immuntherapie bei Brustkrebs?

Krebszellen nutzen Mechanismen wie PD-1 / PD-L1, um sich vor dem Immunsystem zu verstecken. Die Immuntherapie blockiert diese Mechanismen und macht den Tumor für die Immunzellen „sichtbar“.

Bei welchen Brustkrebspatientinnen wird die Immuntherapie angewendet?

Besonders bei Patientinnen mit triple-negativem Brustkrebs (TNBC) hat sie eine hohe Erfolgsquote. Ob sie geeignet ist, wird unter gemeinsamer Beurteilung von Pathologiebefund und Untersuchung entschieden.

Wann wird die Immuntherapie bei Brustkrebs im Frühstadium gegeben?

Sie wird zusammen mit einer Chemotherapie vor der Operation (neoadjuvant) angewendet, mit dem Ziel, den Tumor zu verkleinern und das Rückfallrisiko zu senken. Nach der Operation wird sie für einen bestimmten Zeitraum fortgesetzt.

Für wen kommt sie bei fortgeschrittenem und metastasiertem Brustkrebs infrage?

Bei Patientinnen, bei denen der PD-L1-Test im Tumorgewebe positiv ausfällt, wird sie zusammen mit einer Chemotherapie als Erstlinientherapie bevorzugt.

Was ist der PD-L1-Test?

Es ist ein Test, bei dem das Vorhandensein des Proteins PD-L1 im Tumorgewebe untersucht wird. Er wird an einer durch Biopsie entnommenen Gewebeprobe durchgeführt und ist bei fortgeschrittener Erkrankung für die Entscheidung über eine Immuntherapie maßgeblich.

Hat die Immuntherapie Nebenwirkungen?

Da das Immunsystem aktiviert wird, können selten immunvermittelte Nebenwirkungen an Organen wie Schilddrüse, Haut, Darm, Lunge und Leber auftreten. Werden sie früh erkannt, lassen sie sich meist unter Kontrolle bringen; daher sollten Beschwerden der Ärztin mitgeteilt werden.

Wird die Immuntherapie bei allen Brustkrebspatientinnen angewendet?

Nein. Die Immuntherapie steht insbesondere beim triple-negativen Brustkrebs im Vordergrund; die Entscheidung wird individuell nach Stadium und Subtyp der Erkrankung sowie dem Allgemeinzustand der Patientin getroffen.

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